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In diesem Druck Ratgeber finden Sie alle wichtigsten Informationen wie die Druckdaten für den Druck vorbereitet werden sollten um optimale Druckergebnisse zu gewährleisten. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Dateiformate:

  • AI (Adobe Illustrator) – unser Hauptformat für Vektorgrafiken

Wenn Sie uns dieses Dateiformat übermitteln,  stellen Sie sicher, dass sämtliche Schriften in Pfade konvertiert wurden, da es ansonsten zu Schriftersetzungen kommen kann.

Eine AI Datei ist eine Datei des Vektor basierten Zeichenprogramms Adobe Illustrator. Das AI Format ist ein proprietäres Format welches ein-seitige Vektorzeichnungen beinhaltet die entweder im EPS oder PDF Format darin abgespeichert sind.

Neben Adobe Illustrator gibt es auch eine ganze Reihe von kommerziellen und freeware Zeichenprogrammen die AI Dateien einlesen bzw. importieren können. Da allerdings Adobe das AI Format weiterentwickelt, kann es vorkommen, dass man mit Fremdsoftware AI Dateien, die mit einer neueren Illustrator Version (CS3, CS4, CS5) erzeugt wurden, nicht problemlos importieren kann.

Abhilfe schafft hier entweder nur die allerneueste Version oder die Datei im Illustrator als kompatible Version abzuspeichern (einfach beim abspeichern eine ältere Illustrator Version einstellen)

  • EPS (Encapsulated PostScript)

Ist ein von Adobe entwickeltes Dateiformat speziell für Vektor- und Pixelgrafiken in der Seitenbeschreibungssprache PostScript. Die Daten enthalten Objekt-, Rastergrafik- und Seperationsdaten und eignen sich gut zum Einbinden in andere Dokumente. Sie können uns die Vektorgrafiken in diesem Format übermitteln.

  • PDF (300dpi Druck)

Bildauflösung

Um die bestmögliche Druckqualität zu erreichen sollten Sie Ihre Bilder mit mindestens 300dpi bei originaler Druckgröße anlegen, da diese ansonsten bei der Produktion pixelig oder unscharf werden können.

Sollten Sie Ihre Daten in einem verkleinerten Maßstab (z.B. 1:5, 1:10) anlegen, berücksichtigen Sie bitte, dass sich die Auflösung beim Vergrößern für den Druck um denselben Faktor verringert und die Daten daher mit einer höheren Auflösung angelegt werden müssen.

Hinweis:

Überprüfen Sie Ihre Druckdatei in einem Grafikprogramm in der endgültigen Druckgröße am Monitor auf Unschärfen oder „Treppeneffekte“. Vermeiden Sie das Interpolieren („Hochrechnen“) von Bildern. Es führt nicht zu verbesserten Ergebnissen bei der Ausgabe Ihrer Druckdaten.

Farbprofil

Bitte legen Sie Ihre Druckdaten im CMYK-Modus an. Dieser bildet die Grundlage für den modernen Vierfarbdruck.

Des Weiteren sollten Sie für Ihre Druckdaten das Profil ISOcoated_v2_eci.icc verwenden, um einen möglichst genauen Farbraum zu erzielen. Dieses Farbprofil können Sie kostenfrei auf der Website der European Color Initiative (www.eci.org) herunterladen. Alternativ können Sie auch eigene Profile nutzen. Bitte betten Sie alle Profile vor dem Speichern ein.

Konvertierung

Wir konvertieren die gelieferten Druckdaten vom RGB-Modus zum CMYK-Modus. Da viele RGB-Farben jedoch außerhalb des reproduzierbaren Farbraums liegen, kann es bei dieser Konvertierung zu Genauigkeitsverlusten in der Farbwiedergabe kommen. Durch die Farbumwandlung wird dem ursprünglichen Farbwert eine ähnliche, aber nicht unbedingt identische neue Farbe zugewiesen. Außerdem sind Druckdaten im Graustufen-Modus sowie Transparenzen zu vermeiden!

Monitordarstellung

Auf einem Computermonitor erfolgt die Darstellung im RGB-Modus. Durch die unterschiedliche Einstellung der Bildschirme, kann die Darstellung der Farben von Monitor zu Monitor variieren, zum Teil neigen Monitore auch zur Farbsichtlichkeit. Bitte beachten Sie deshalb, dass nicht unbedingt das was auf dem Monitor zu sehen ist, dem späteren Druckergebnis  entspricht. Außerdem muss der Bildschirm für eine korrekte Farbwiedergabe fachmännisch kalibriert und profiliert sein.

Muster Andruck

Besonders für große Stückzahlen empfehlen wir einen farbverbindlichen Muster Andruck. Sie erhalten per Post mehrere Stoffproben (gekennzeichnet im PANTONE® Farbsystem), welche  Ihnen zur Freigabe zugesandt werden. Beachten Sie, dass eine Vergleichbarkeit auf Grund der unterschiedlichen Bedruckstoffe nur bedingt möglich ist.

Einfarbige Großflächen

Bei großen einfarbigen Druckflächen empfehlen wir eine Umrechnung Ihrer CMYK Farbe zu vergleichbaren Farbton aus dem Farbsystem PANTONE® durchzuführen und uns die Nummer (coated – C) mit den Druckdaten bekannt zu geben. Dadurch wird eine noch höhere Farbgenauigkeit erreicht. Bei Verzicht auf die Angabe können wir die CMYK Farbabweichungen als Reklamationsgrund leider nicht anerkennen.

Transparenzen

Zur Vermeidung von unerwünschten Ergebnissen im Druck sind Kombinationen von Sonderfarben und Transparenzen in den Druckdaten nicht erlaubt.

Schriften

Um Fehler zu verhindern sollten alle Schriften in Pfade umgewandelt oder vollständig in die Datei eingebunden werden, ansonsten kann es zu Wort- und Zeilenverschiebungen bzw. fehlenden Sonderzeichen durch das automatisierte Ersetzen mit einer Standardschriftart kommen.

Ist ein Text vektorisiert, kann er wie eine Vektorgrafik behandelt, also ohne Qualitätsverlust verschoben und skaliert werden. Inhaltliche Änderungen sind dann allerdings nicht mehr möglich. Für ein professionelles Ergebnis sollten Sie bevorzugt serifenlose Schriften verwenden. Bei zu feinen Linien ist die Gefahr groß, dass keine genauen Pfade erstellt werden können, was sich schließlich im Ergebnis niederschlägt.

Schwarze Texte sollten immer mit 100% Schwarz und nicht als Mischfarbe angelegt werden. Die Schriftgröße sollte prinzipiell mindestens 12pt betragen, feine Linien in der Grafik zumindest 2mm Breite haben.

Betten Sie Schriften vollständig ein bzw. wandeln Sie diese in Zeichenpfade/Kurven um.

Hinweis: Die Textebene im Adobe Photoshop über die Funktion „In Form konvertieren“ in eine Vektor-Ebene umwandeln.

Druckbare Kommentare

In der Bilddatei dürfen keine druckbaren Kommentare vorhanden sein

Vorlagen

Ordnen Sie Gestaltungselemente innerhalb des in der Vorlage (falls vorhanden) markierten Bereiches an:

  • Grüne Kontur steht für fertiges Produkt – sichtbar
  • Rote Kontur – Stoff vor den Näharbeiten – unsichtbar
  • Schwarze Kontur – Schere – unsichtbar

Die Vorlage sollte bis zum schwarzem Rand gefüllt werden. Die Kontrollstreifen dürfen Sie belassen. Bei Vorlagen ohne roter oder grüner Kontur füllen Sie den schwarzen Bereich aus.

Hinweis: damit Ihr Logo oder Text sich wunderschön präsentieren, empfehlen wir 5 cm Randabstand (5mm Randabstand bei der Skala 1:10) von grüner Kontur.

Datenübergabe per E-Mail

Wie nehmen Ihre Druckdaten gern per E-Mail entgegen. Bitte beachten Sie, dass nur eine max. Datengröße von 7MB per E-Mail empfangen werden kann. Bei größeren Dateien übermitteln Sie uns bitte einen Downloadlink Link zu einem Filehoster Ihrer Wahl (zB. WeTransfer, Dropbox, Gmail).